Philippinen: Möglicherweise ein Belgier ums Leben gekommen

Bei dem verheerenden Taifun auf den Philippinen ist wahrscheinlich ein Belgier ums Leben gekommen. Der Mann soll von einer Flutwelle weggespült worden sein. Belgische Hilfsorganisationen richten eine gemeinsame Spendennummer ein.

Unter den Todesopfern, die der Taifun auf den Philippinen gefordert hat, ist wahrscheinlich auch ein Belgier. Der Mann wohnte zusammen mit seiner Frau schon lange auf den Philippinen, im Krisengebiet nahe der völlig zerstörten Stadt Tacloban.

Augenzeugen berichten, der Mann sei bei Aufräumarbeiten von einer Flutwelle mitgerissen worden. Das Außenministerium in Brüssel geht inzwischen davon aus, dass der Mann ums Leben gekommen ist. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht.

Zu 100 anderen Belgiern, die auf den Philippinen wohnen, hat die Botschaft in Manila noch keinen Kontakt aufnehmen können – 30 von ihnen leben im Krisengebiet.

Vor Ort läuft die Notfallhilfe an – sie gelangt aber nur schwer in die verwüsteten Ortschaften. Ebenso das belgische Notfallteam B-Fast, das teilweise noch am Flughafen feststeckt und erst im Laufe des Tages oder am Donnerstag in Tacloban ankommen wird.

In den Niederlanden starten die Radio- und Fernsehsender am Montag einen landesweiten Spendenaufruf für die Opfer der Naturkatastrophe.

Die belgischen Hilfsorganisationen richten eine gemeinsame Spendennummer für die Opfer ein. Das hat das Konsortium 12-12 bekannt gegeben. Mit einer landesweiten Kampagne unter dem Namen „Haiyan 21-21“ wird die Bevölkerung zur Unterstützung der Rettungsaktionen in den verwüsteten Landesteilen gestartet. Die Kontonummer für Geldspenden lautet:
BE17 000 00000 2121

Foto: Eric Lalmand (belga)