Waffenstillstand: Gedenken an Opfer des Ersten Weltkriegs

In ganz Belgien wird am 11. November der Opfer des Ersten Weltkrieges gedacht. Der Höhepunkt der Erinnerungsfeiern fand in Ypern statt, wo bei den Kämpfen zwischen den Alliierten und den deutschen Besatzern eine Million Soldaten fielen.

11. November: Gedenkfeier in Brüssel

11. November: Gedenkfeier in Brüssel

Am 11. November wird der Tag des Waffenstillstandes von 1918 begangen. Der 11.11.1918 besiegelte das Ende des Ersten Weltkriegs. Zum Gedenken an die Opfer aller Kriege werden in allen Gemeinden landesweit Kränze am Grab des Unbekannten Soldaten niedergelegt.

Der Höhepunkt der Erinnerungsfeiern fand am Vormittag im westflämschen Ypern statt. Dort kamen bei den Kämpfen zwischen den Alliierten und den deutschen Besatzern eine Million Soldaten ums Leben.

Unter den geladenen Gästen waren neben mehreren Regierungsvertretern auch die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens und der Herzog von Edinbourg und Gatte der britischen Königin, Prinz Philippe. Mehrere tausende Zuschauer verfolgten die Zeremonie vom Straßenrand aus.

In Brüssel nahmen 500 Personen an der Gedenkveranstaltung an der Kongresskolonne teil. König Philippe legte Blumen nieder. Elf Kinder brachten stellvertretend für die zehn Provinzen und Brüssel je eine weiße Rose in Gedenken an die Kriegstoten.

Der 11.11. ist in Belgien, aber auch in Frankreich und Großbritannien ein Feiertag. Nächstes Jahr jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal.

belga/jp - Bild: Laurie Dieffembacq (belga)

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