Geens versucht belgische Sparer zu beruhigen

Im Falle einer drohenden Bankenpleite sei eine Zwangsabgabe für vermögenden Bankkunden nur die allerletzte Option. Belgien habe ausreichende Instrumente, um eine Bank gegebenenfalls abzuwickeln.

Der neue Finanzminister Koen Geens

Der neue Finanzminister Koen Geens

Finanzminister Koen Geens will belgische Bankkunden beruhigen. Im Falle einer drohenden Bankenpleite sei eine Zwangsabgabe für vermögenden Bankkunden nur die allerletzte Option. Dennoch könne man sie nicht ganz ausschließen, um Banken zu mehr Vorsicht zu zwingen, so Geens.

EU-Währungskommissar Olli Rehn arbeitet derzeit eine Richtlinie aus, die es Mitgliedsstaaten erlauben soll, Kundeneinlagen über 100.000 Euro heranzuziehen, um eine notleidende Bank zu retten.

Finanzminister Koen Geens sagte, Belgien habe ausreichende Instrumente, um eine Bank gegebenenfalls abzuwickeln. Dazu zählten ein Zwangsverkauf oder eine Verstaatlichung, um Sparer schadfrei zu halten. In jedem Fall aber gelte die staatliche Garantie, dass Einlagen bis 100.000 Euro unangetastet bleiben.

vrtokr - Archivbild: Nicolas Maeterlinck (belga)

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150