AFSCA fand in 7 Prozent der belgischen Lebensmittel zu hohe Pestizidwerte

Im vergangenen Jahr wurden bei 7 Prozent der belgischen Lebensmittel die Grenzwerte für Pestizide überschritten. Das hat die Föderale Agentur für Lebensmittelsicherheit bekanntgegeben.

Doch sollen die Überschreitungen nach Ansicht der AFSCA keine Gefahr für die Volksgesundheit dargestellt haben. Die Grenzwerte für Schädlingsbekämpfungsmittel seien sehr streng, um den Landwirten einen Anreiz zu geben, gute Anbaupraktiken anzuwenden.
Laut einer europäischen Studie ist in den vergangenen fünf Jahren der Einsatz von Pestiziden um 20 Prozent gestiegen. Fünf der am meisten benutzten Mittel sind krebserregend oder schädigen die Fruchtbarkeit. Die meisten Rückstände sind in Trauben, Bananen und Paprika enthalten.

vrt/sh