In Frankreich sind jüngst Cyberangriffe auf Einrichtungen verübt worden, in denen Blutkonserven in Kühlkammern gelagert werden. Der Angriff wurde rechtzeitig bemerkt, Auswirkungen auf das gelagerte Blut gab es laut dem französischen Gesundheitsministerium nicht.
In Belgien werden allein in Namur 3.500 Blutkonserven gelagert. Thomas Paulus vom Roten Kreuz sagte in der RTBF, dass die genutzten Kühleinrichtungen sich in einem abgeschotteten Kreislauf befinden.
Von außen könne man auf diese nicht zugreifen. Das Kühlsystem verfüge über eine Prüfeinrichtung für die Temperatur, betonte Paulus. Man habe zusätzlich ein weiteres Kontrollsystem eingebaut. Dieses sei vollkommen unabhängig und würde ausgelöst werden, wenn eine abweichende Temperatur festgestellt wird.
rtbf/moko