Die Arbeitgeberverbände im Land haben sich klar gegen den Rücktritt der Arizona-Koalition ausgesprochen. In einem gemeinsamen Gastkommentar in der Wirtschaftszeitung De Tijd erhöhen sie den Druck auf die Regierung.
Belgien brauche nicht nur einen Haushalt, sondern vor allem einen klaren Plan, um das Wirtschaftswachstum des Landes wieder anzukurbeln. Angesichts der hohen Inflation, steigender Energiepreise, einer schwächelnden Produktionskapazität und 9.000 Insolvenzen allein in diesem Jahr sei eine politische Krise das Letzte, was Belgien brauche.
"Die wichtigste Maßnahme, um den Staatshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist das Wirtschaftswachstum", sagte FEB-Chef Pieter Timmermans am Donnerstagmorgen in der RTBF. "Sobald wir wettbewerbsfähige Unternehmen haben, die exportieren können, sobald Mehrwert geschaffen wird und die Wirtschaft wächst, werden auch die Staatseinnahmen steigen. Auf diese Weise können wir langfristig die soziale Sicherheit unseres Landes erhalten."
Der Gastkommentar wurde von praktisch allen Arbeitgeberverbänden in Belgien unterzeichnet, darunter Voka, Unizo, Akt for Wallonia sowie der Arbeitgeberverband Ostbelgien AVED-IHK.
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