Die Stimmung unter den belgischen Unternehmern ist schlecht. Das hat der Dachverband der Handelskammern, Belgian Chambers, mitgeteilt.
Grundlage ist eine europäische Umfrage unter fast 900 Firmen. Fast die Hälfte blickt pessimistisch auf das kommende Jahr. Optimistisch sind nur wenige.
Auf dem Heimatmarkt rechnen mehr Firmen mit sinkenden als mit steigenden Verkäufen. Bei Exporten und Investitionen sind die Erwartungen etwas besser.
Beim Personal überwiegen dagegen die Sorgen vor Stellenabbau. Größtes Problem sind demnach die hohen Arbeitskosten. Danach folgen Bürokratie und Energiepreise. Der Verband spricht von einem klaren Alarmsignal. Die Politik soll die Arbeitskosten senken und Vorschriften lockern.
belga/vk