Nach dem Cyberangriff auf die Krypto-Plattform Binance ist unklar, ob belgische Anleger betroffen sind. Das teilte die Finanzaufsicht (FSMA) mit.
Binance ist die größte Handelsplattform für Kryptowährungen weltweit. Sie hatte am Donnerstag einen Hackerangriff gemeldet. Der Schaden liegt bei geschätzt mehr als fünf Milliarden Euro. Mehr als zwei Milliarden Dollar wurden eingefroren.
In der EU darf Binance nicht mehr arbeiten. Die Plattform hatte keine Zulassung nach den europäischen Krypto-Regeln mehr erhalten. Europäer können die Plattform trotzdem auf eigenes Risiko nutzen.
Es handelt sich um den bislang größten Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährungen. Die Täter sind bislang nicht identifiziert worden. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Hacker über den Laptop eines IT-Spezialisten von Binance in die internen Systeme eingedrungen sein.
Binance kündigte an, sämtliche Verluste zu ersetzen. Die betroffenen Kunden sollen aus dem sogenannten SAFU-Fonds entschädigt werden. Diesen Fonds hat Binance bereits vor längerer Zeit eingerichtet, um Opfer von Hackerangriffen zu entschädigen.
belga/vrt/vk/sh