Junge Menschen durchschauen die digitale Welt oft besser als ältere Generationen. Sie erkennen schneller Bilder, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, verstehen besser, wie Algorithmen funktionieren, und können den Einfluss sozialer Medien besser einschätzen. Das geht aus einer groß angelegten Studie der Artevelde-Hochschule zur Medienkompetenz hervor. Dabei fielen die Unterschiede zwischen den Generationen teilweise erstaunlich groß aus.
Dass junge Menschen auf den Plattformen besser abschneiden, die sie häufiger nutzen, sei an sich nicht besonders überraschend, so die Forscher. Allerdings sei der Abstand groß. In vielen Fällen haben fast zwei- bis dreimal so viele junge Menschen die Testfragen richtig beantworten oder bestimmte Strategien und Mechanismen der Plattformen durchschauen können. An der Studie beteiligten sich knapp 4.500 Menschen aus Flandern.
vrt/sh