Sechs von zehn Unternehmen im Kernenergie-Sektor verschieben derzeit ihre Investitionen, mit der Begründung, dass die Regierung keinen klaren und verlässlichen Kurs in der Energiepolitik verfolgt. Das geht aus einer Umfrage hervor.
In den vergangenen zwanzig Jahren hat Belgien auf einen Ausstieg aus der Kernenergie hingearbeitet. Dennoch ist die Nuklearbranche nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Sie sichert mehr als 8.000 Vollzeitarbeitsplätze und erwirtschaftet einen Umsatz von über neun Milliarden Euro. Nach Einschätzung des Sektors könnte dieser Wirtschaftszweig noch weiter wachsen, wenn die Regierung klare Entscheidungen trifft.
vrt/sh