In der Nacht zu Sonntag sind die Uhren um eine Stunde zurückgestellt worden. Damit hat die Winterzeit begonnen. Morgens wird es jetzt wieder etwas früher hell, abends dafür früher dunkel.
Arbeitnehmer werden besonders am ersten Arbeitstag nach der Zeitumstellung diesen Übergang spüren, sagt der Arbeitsmediziner Professor Lode Godderis. Er rät, Aufgaben, die besonders viel Konzentration erfordern, am Montag möglichst auf den Vormittag zu legen, denn am Nachmittag werden die meisten Arbeitnehmer merken, dass sie schneller müde werden und die Konzentration nachlässt. "Wenn Sie nach Hause fahren, sollten Sie deshalb besonders aufmerksam sein."
Die Winterzeit dauert fünf Monate. Ende März beginnt dann wieder die Sommerzeit.
Die EU überlegt seit Jahren, die Zeitumstellung abzuschaffen. Allerdings konnte man sich bislang nicht darauf einigen, ob künftig die Winterzeit oder die Sommerzeit dauerhaft gelten soll.
vrt/sh