Jeder fünfte Arbeitnehmer, der im kommenden Jahr einen Flexi-Job ausüben möchte, will seine Arbeitszeit am regulären Arbeitsplatz reduzieren, um mehr Zeit für den Flexi-Job zu haben. Das geht aus einer Umfrage des Personaldienstleisters Partena hervor.
Hauptgrund dafür sind finanzielle Vorteile. Sechs von zehn Befragten geben an, dass sie auf diese Weise netto mehr verdienen. Vor allem Arbeiter entscheiden sich für dieses Modell. Sie können auf damit bis zu 200 Euro im Monat mehr verdienen. Ein weiterer Beweggrund ist die größere Flexibilität bei der Arbeitszeit.
Experten warnen vor möglichen negativen Folgen. Auf die Arbeitsstunden im Flexi-Job zahlen die Beschäftigten grundsätzlich keine Steuern und Sozialabgaben. Dadurch entgehen dem Fiskus und den Sozialsystemen Einnahmen. Wer im Hauptberuf weniger verdient, muss später möglicherweise allerdings mit einer niedrigeren Rente rechnen.
vrt/sh