Im Fall des 2022 getöteten vierjährigen Dean hat das Schwurgericht in Gent Dave De Kock zu 30 Jahren Haft verurteilt. Davon muss er 25 Jahre verbüßen, bevor eine bedingte Entlassung möglich ist. Außerdem steht er 15 Jahre lang unter Aufsicht der Strafvollstreckungsbehörde. Das Gericht verhängte damit die höchstmögliche Strafe.
Die 29-jährige Niederländerin Romy, Ex-Freundin von De Kock, wurde vom Vorwurf der Entführung mit Todesfolge freigesprochen. Schuldig gesprochen wurde sie allerdings wegen des Besitzes und der Verbreitung von Aufnahmen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Das Gericht gewährte ihr einen Strafaufschub unter Bewährungsauflagen.
belga/mh