Beim Ombudsdienst für Energie sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 1.500 Beschwerden über den Energieversorger Eneco eingegangen. Das berichtet die Zeitung "Het Laatste Nieuws".
Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 700. Seit März hat sich die Zahl der Beschwerden fast verdreifacht. Häufig geht es um verspätete oder fehlende Jahres- und Schlussrechnungen sowie fehlerhafte Abrechnungen. Kunden kritisieren auch, dass geleistete Vorauszahlungen nicht berücksichtigt werden.
Eneco-Chef Bert Clinckers räumt Probleme bei der Umstellung der IT-Systeme ein. Noch rund 6.500 Kunden, etwa ein Prozent des Kundenstamms, seien betroffen. Komplexere Fälle müssten manuell geprüft werden. Wann sämtliche Probleme behoben sind, könne er nicht sagen.
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