Die Gewerkschaften haben am Mittwoch vor den geschlossenen Asylzentren protestiert. Sie beklagen Personalmangel, marode Infrastruktur und zunehmende Aggression. Vorfälle wie Brandstiftungen, Geiselnahmen und körperliche Angriffe auf Mitarbeiter gebe es inzwischen wöchentlich, teils täglich.
Sie verweisen auch auf veränderte Bewohnerprofile, etwa Menschen mit Suchtproblemen, psychiatrischen Erkrankungen oder direkt aus dem Gefängnis.
Das Personal sei dafür nicht ausreichend geschult. Außerdem seien Kameras und Funkgeräte defekt. Die Gewerkschaften sprechen von einer unhaltbaren Lage und haben eine Streikankündigung hinterlegt.
belga/vk