Das Zentrum für Chancengleichheut Unia hält es für unverhältnismäßig, dass Menschen mit HIV häufig höhere Versicherungsprämien zahlen müssen, wenn sie beispielsweise eine Krankenhaus- oder Restschuldversicherung abschließen wollen.
Wie die Zeitung De Standaard berichtet, fordert Unia deshalb strengere Regeln für Versicherungsunternehmen.
Dank moderner Behandlungsmethoden haben Menschen mit HIV heute eine normale Lebenserwartung. Deshalb sollten sie unter bestimmten Voraussetzungen keine höheren Prämien mehr zahlen müssen, so Unia. Falls weitere Risikofaktoren vorliegen, könnten Zuschläge zwar weiterhin gerechtfertigt sein, allerdings nicht in Höhe von 100 Prozent.
Während eine HIV-Infektion früher häufig zu Aids führte, ist sie dank medizinischer Fortschritte heute in den meisten Fällen zu einer chronischen Erkrankung geworden.
vrt/sh