Die Unterrichtsministerin der Französischen Gemeinschaft, Valérie Glatigny (MR), hat am Dienstag erstmals ihren neuen Beratungsausschuss einberufen. Dort sollen Akteure aus dem Schulwesen über geplante Reformen sprechen. Am Tisch sitzen unter anderem Vertreter von Schulträgern, Elternverbänden, Verwaltung und Gewerkschaften.
Nach dem Ende der ersten Sitzung bleiben die Gewerkschaften skeptisch. Der Ausschuss ersetze keinen sozialen Dialog, sagten sie. Sie fordern Taten statt Absichtserklärungen.
Außerdem verlangen sie ein Treffen mit der Regierung der Föderation Wallonie-Brüssel. Sonst werde es keine Fortsetzung geben. Das Kabinett der Ministerin sprach dagegen von positiven Rückmeldungen.
Die sozialistische Gewerkschaft CGSP boykottiert das neue Gremium. Sie befürchtet, dass ihre Position in der großen Zahl der Gesprächspartner untergehen könnte.
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