Rund 210 Einwohner der limburgischen Gemeinde Pelt sind nach dem Fund einer historischen Belastung mit PFAS und Mineralölen zur Vorsicht aufgerufen worden. Rund um das Gelände eines Transport- und Logistikunternehmens wurde eine Sicherheitszone mit einem Radius von 500 Metern eingerichtet.
Die Anwohner sollen vorerst kein Wasser aus privaten Brunnen verwenden, weniger Eier ihrer eigenen Hühner essen und Obst und Gemüse aus dem Garten gründlich waschen.
Die Belastung wurde bei einer Bodenuntersuchung entdeckt. Laut den Behörden stammt sie nicht vom heutigen Unternehmen, sondern wahrscheinlich von früheren Galvanisierungsarbeiten.
Die flämische Abfallbehörde (OVAM) hat den heutigen Eigentümer deshalb von Untersuchungs- und Sanierungspflichten befreit.
belga/sh