Eine neue Studie zeigt Wege auf, die Gesellschaft klimafester zu machen. In Auftrag gegeben hatte sie die Abteilung Klimawandel des FÖD Gesundheit. Darin geht es um Hitzewellen, Überschwemmungen und die Belastung des Gesundheitswesens. Auch die wachsende soziale Verletzlichkeit spielt eine Rolle.
Die Studie empfiehlt, Hitze und Ozon in die Risikoanalysen am Arbeitsplatz aufzunehmen. Außerdem soll es gezielte Warnsysteme geben. Wegen wiederholter Überschwemmungen könnten manche Häuser unversicherbar werden. Die Forscher schlagen deshalb ein Zertifikat für Häuser vor. Außerdem soll der Staat Mindeststandards für kommunale Notfallpläne festlegen.
Die Studie dient als Grundlage für den föderalen Klimaplan ab 2027. Klimaminister Jean-Luc Crucke will die Vorschläge prüfen. Welche Maßnahmen kommen, ist offen.
belga/vk