Die föderale Polizei beschäftigt einen Berater, der mit fremdenfeindlichen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Das berichtet die Zeitung Le Soir am Donnerstag.
Der Mann arbeitet über eine externe Firma für die Polizei. Er ist an einem sensiblen Projekt zur biometrischen Identifizierung beteiligt. Die Technologie steht oft wegen möglicher rassistischer Verzerrungen in der Kritik.
Im Internet beschimpft der Mann laut Zeitung Menschen ausländischer Herkunft. Er vergleicht sie mit Tieren. Auch die Polizei beleidigt er. Ein Bürger hatte die Beiträge im Mai gemeldet. Die Beschwerde ging an die Föderale Polizei. Ende August erstattete der Bürger Anzeige bei der Polizei und der Generalinspektion.
Die Föderale Polizei versicherte, sie dulde keinerlei Rassismus. Der Berater arbeitet trotzdem weiter für sie.
belga/vk