In Belgien setzen immer mehr Technologieunternehmen auf Künstliche Intelligenz. 37 Prozent der Unternehmen bauen KI inzwischen in ihre Geschäftsprozesse ein. Vor einem Jahr waren es 27 Prozent. Das zeigt eine Umfrage des Branchenverbands Agoria unter mehr als 300 Führungskräften.
Auch die Investitionen nehmen zu: Der Anteil der Unternehmen, die noch nicht strukturell in Künstliche Intelligenz investieren, ist innerhalb eines Jahres von 55 auf 38 Prozent zurückgegangen.
Aus der Befragung geht auch hervor, dass inzwischen zwar mehr Wissen und mehr Kompetenzen im Bereich KI vorhanden sind als im vergangenen Jahr. Auch wird KI zunehmend eingesetzt. Doch die Entwicklung gehe zu langsam voran, kritisiert Agoris.
Bei den Kompetenzen und Fähigkeiten müsse unbedingt noch einmal deutlich zugelegt werden. Nur so könnten die Unternehmen die Vorteile von KI voll ausschöpfen und damit wettbewerbsfähiger und produktiver werden.
Agoria betont allerdings, dass wirtschaftliche Unsicherheit und die schwierige internationale Lage Investitionen weiterhin bremsen. Belgien gehört laut dem Branchenverband dennoch zu den europäischen Ländern mit einer vergleichsweise hohen KI-Nutzung.
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