Bei einer großangelegten Razzia in vier Ländern gab es Mittwochmmorgen mehrere Festnahmen. Mehr als 48.000 Euro Bargeld wurden beschlagnahmt.
Ziel der Aktion war es, ein internationales Geldwäschenetzwerk zu zerschlagen, das mit der Rockergruppe Hells Angels in Verbindung stehen soll. Die Operation fand unter Leitung von deutschen Behörden zeitgleich in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Bulgarien statt. Mehr als 1.000 Polizisten waren an dem Einsatz beteiligt. Es gab rund 100 Durchsuchungen und gegen mehr als 70 Personen wird wegen Erpressung, Betrugs und Geldwäsche im Rahmen einer kriminellen Organisation ermittelt.
Die Ermittlungen dauern bereits seit 2022 an und gehen auf eine Schießerei in Duisburg vor vier Jahren zurück. Damals war ein Streit zwischen den Hells Angels und anderen Clans mitten in der Stadt eskaliert.
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