Belgien steuert auf eine ungewöhnliche Dürreperiode zu. Nach Angaben des Wetteramtes KMI könnte es die trockenste Periode seit den 1970er Jahren werden. Laut KMI herrscht schon jetzt in rund 80 Prozent des Landes ein Niederschlagsdefizit. Besonders betroffen sei der Süden.
Auch in den kommenden Wochen ist kaum Regen in Sicht. Das setzt zunehmend die Trinkwasserversorgung unter Druck - insbesondere in Brüssel. Die Versorgergesellschaft Vivaqua muss ihre Produktion im Wassergewinnungszentrum von Profondeville an der Maas voraussichtlich weiter reduzieren.
Sie ist wegen der niedrigen Pegel der Maas schon seit Mitte Juli auf 130.000 Kubikmeter pro Tag begrenzt. In Kürze könnte die Menge auf 90.000 Kubikmeter sinken.
vrt/jp