Mit fast 28 Prozent der Wahlabsichten kommt der oppositionelle Vlaams Belang in Flandern auf sein bestes Ergebnis seit 2024. Die Regierungspartei und Partei von Premierminister Bart De Wever N-VA würde mit 23 Prozent auf Platz zwei landen.
Die anderen flämischen regionalen beziehungsweise föderalen Regierungsparteien CD&V und Vooruit schneiden mit jeweils ungefähr 13 Prozent deutlich schwächer ab, die oppositionelle PTB liegt mit zehn Prozent nicht weit dahinter. Die Oppositionsparteien Groen und Anders, die Ex-Open VLD, schaffen es kaum über sechs Prozent.
In der Wallonie hat die PS mit 29 Prozent einen kräftigen Vorsprung vor der Regierungspartei MR mit nur knapp 20 Prozent. Koalitionspartner Les Engagés und oppositionelle PTB landen nicht allzu weit dahinter. Das Ergebnis von Ecolo bleibt mit rund neun Prozent stabil.
In Brüssel muss sich die PS nur der PTB geschlagen geben, die Regierungspartei MR schneidet auch hier deutlich schlechter ab als bei den letzten Wahlen. Ecolo und Les Engagés holen jeweils etwa zehn Prozent, DéFI kämpft mit der Fünf-Prozent-Hürde.
Bei den beliebtesten Politikern kann erneut die Regierungspartei N-VA punkten. Mit Bart De Wever, Zuhal Demir und Theo Francken belegt sie bei den flämischen Politikern das komplette Siegertreppchen. In der Wallonie und Brüssel bleibt hingegen Sophie Wilmès von der MR an der Spitze.
Boris Schmidt