Der außergewöhnlich trockene Sommer hat die Schifffahrt auf dem Kanal Gent-Terneuzen erheblich beeinträchtigt. Der belgisch-niederländische Hafenverbund North Sea Port warnt vor wirtschaftlichen Schäden in Millionenhöhe.
Nach Angaben von CEO Cas König war zeitweise eine der beiden Seeschleusen in Terneuzen komplett geschlossen, die zweite Schleuse konnte nur einige Stunden am Tag genutzt werden. Die Folge: Schiffe mussten länger warten, und es kam zu Engpässen bei Lotsen und Schleppern. Zudem war die Tiefe der Fahrrinne zeitweise um rund 25 Zentimeter reduziert. Große Frachtschiffe mussten dadurch ihre Ladung deutlich verringern.
belga/sh