In Brüssel haben mehrere hundert frankophone Studenten gegen die hohen Studiengebühren protestiert. Laut Polizei nahmen rund 750 Menschen teil, die Veranstalter sprechen von fast 2.000.
Auslöser ist die Erhöhung des Studiengelds in der Französischen Gemeinschaft zu Beginn des akademischen Jahres. Mehr als die Hälfte der Studenten zahlt nun fast 1.200 Euro.
Die Demonstranten zogen vom Brüsseler Zentralbahnhof zum Sitz der Regierung der Föderation Wallonie-Brüssel. Sie trugen Plakate und riefen Parolen gegen die neuen Sparmaßnahmen im Hochschulwesen.
Die Studentenvereinigung Fef hatte den den Protest organisiert. Ihr zufolge kann ein Studienjahr inzwischen bis zu 13.600 Euro kosten. Laut Fef arbeitet inzwischen fast die Hälfte der Studenten das ganze Jahr über, um ihr Studium zu finanzieren.
belga/vk