Die internationale Online-Bank Revolut hat bestätigt, Opfer eines Betrugs geworden zu sein. Hackern ist es gelungen, an sensible Daten von Kunden zu gelangen, indem sie sich in einer E-Mail als Regierungsbehörde ausgaben.
In der Annahme, auf eine offizielle Anfrage zu reagieren, übermittelte die Bank die privaten Daten von einigen Kunden, bevor sie den Betrug erkannt hatte. Zu den übermittelten Daten gehören Name, Geburtsdatum, Adresse und Ausweisnummer. Alle 680 betroffenen Kunden wurden durch die Bank informiert. Bei zehn von ihnen handelt es sich um Belgier. Die Systeme von Revolut und die Gelder der Kunden waren von dem Hackerangriff nicht betroffen.
Test-Achats rät betroffenen Kunden, in den kommenden Wochen besonders wachsam zu sein. Das größte Risiko dieses Datenlecks sei eine erhöhte Gefahr von Phishing und Betrug.
Revolut hat in Belgien eine Million Kunden.
belga/est