Im Rahmen von internationalen Ermittlungen zur illegalen Einstufung von nicht geeigneten Pferden als Schlachttiere sind in Belgien drei Personen festgenommen worden. Das hat die föderale Polizei mitgeteilt. Insgesamt wurden 24 Hausdurchsuchungen in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Irland durchgeführt.
Die Mitglieder der internationalen Bande fälschten Dokumente von Pferden. So konnten sie Sportpferde als Schlachttiere verkaufen, obwohl das verboten ist. Sportpferde dürfen nicht in die Lebensmittelkette gelangen, weil ihnen häufig Medikamente verabreicht werden. Als Schlachttiere brachten die Pferde den Händlern je rund 1.000 bis 1.500 Euro ein.
Gegen zwei der drei festgenommenen Belgier wurde Haftbefehl erlassen. Die dritte Person wurde unter Auflagen freigelassen.
belga/vrt/est