In den Haftanstalten des Landes sind am Mittwoch erneut Beschäftigte zur Arbeit verpflichtet worden. Grund ist der seit Sonntagabend laufende Streik des Gefängnispersonals.
Nach Angaben der Gefängnisverwaltung wurden landesweit 147 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einberufen. Zwangsverpflichtungen werden angeordnet, wenn wegen eines Streiks der gesetzlich vorgeschriebene Mindestbetrieb nicht gewährleistet werden kann - etwa bei Sicherheit, Hygiene oder der Versorgung der Gefangenen.
Die Gewerkschaften kritisieren vor allem die anhaltende Überbelegung der Gefängnisse, den Personalmangel sowie Probleme bei Infrastruktur und Sicherheit. Der Streik hatte am Sonntag um 22 Uhr begonnen und soll bis Freitagabend 22 Uhr dauern.
belga/mh