Seit Mitte August haben die belgischen Krankenkassen Zugriff auf mehr Informationen über Gesundheitsdienstleister, darunter Daten zu Verschreibungen und Honorarzuschlägen.
Die Krankenkassenagentur AIM führt dazu die Daten der sieben Krankenkassen in Belgien zusammen und analysiert sie auf statistische Auffälligkeiten. Ziel ist es, Betrug besser aufzudecken.
Die entsprechenden Daten werden anschließend an das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (Likiv) weitergeleitet. Dort wird geprüft, ob tatsächlich ein Betrugsfall vorliegt. Eine Kontrolle führt jedoch nicht automatisch zu einer Sanktion.
Die zusätzlichen Kontrollen stoßen allerdings auf Kritik bei Beschäftigten im Gesundheitswesen. Sie befürchten zusätzlichen Druck und fühlen sich teilweise unter Generalverdacht gestellt.
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