In Belgien sind die Sommerferien endgültig vorbei. In der Flämischen Gemeinschaft und in der Deutschsprachigen Gemeinschaft beginnt an diesem Dienstag das neue Schuljahr. In der Französischen Gemeinschaft hat das neue Schuljahr bereits am vergangenen Montag begonnen. Grund dafür ist ein anderer Ferienrhythmus, den die Französischsprachige Gemeinschaft für ihre Schulen eingeführt hat.
Für die 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler in Flandern sind mit dem Schulstart einige Neuerungen verbunden: In den Kindergärten und Primarschulen werden in den nächsten vier Jahren schrittweise 1.000 neue Minimalziele eingeführt.
In den Sekundarschulen ist der erste Schultag bereits ein voller Unterrichtstag, genauso wie der letzte Schultag vor den Ferien. Pädagogische Studientage auf Kosten von Unterrichtstagen sind gestrichen und die Prüfungstage werden reduziert. Beide Maßnahmen sollen helfen, mehr tatsächliche Unterrichtszeit zu schaffen.
Auch in der DG hält das neue Schuljahr einige Änderungen für die 16.000 Schülerinnen und Schüler bereit. In den Sekundarschulen wird mehr Flexibilität beim Personaleinsatz zugelassen. Konkret können Schulleitungen ungenutzte Lehrerstunden je nach Bedarf in andere Stellen umwandeln.
Zum Schulstart wird es auch auf den Straßen wieder deutlich voller werden. Die Polizei bittet Autofahrer deshalb um besondere Vorsicht rund um Schulen und insbesondere um die Einhaltung von Tempo 30.
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