Die belgische Wirtschaft ist im zweiten Quartal nach Angaben der Nationalbank nicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt blieb zwischen April und Juni im Vergleich zum ersten Quartal unverändert.
Im Jahresvergleich legte die Wirtschaft allerdings um 0,5 Prozent zu. Während der Dienstleistungssektor um 0,3 Prozent wuchs, schrumpften Industrie und Bauwirtschaft.
Besonders stark gingen die öffentlichen Investitionen zurück - um acht Prozent. Die privaten Haushalte gaben dagegen 0,4 Prozent mehr aus.
Trotz der Stagnation stieg die Zahl der Beschäftigten weiter. Im ersten Quartal kamen fast 6.500 Arbeitsplätze hinzu, im Vergleich zum Vorjahr waren es gut 12.800 Beschäftigte mehr.
Es ist das erste Mal seit Ende 2020, dass die belgische Wirtschaft auf Quartalsbasis nicht gewachsen ist.
belga/sh