Krankenkassen können seit Kurzem auf fast alle Daten von Ärzten und Pflegekräften zugreifen, um möglichen Betrug aufzudecken und zu melden. Das berichtet die Zeitung "De Standaard".
Hintergrund ist ein neues Gesetz, das nach dem großen Betrugsfall um die häusliche Pflegekraft Stefanie Sander verabschiedet wurde. Sander hatte Hausbesuche abgerechnet, die sie tatsächlich nie durchgeführt hatte - und damit Millionen verdient.
Künftig sollen die Krankenkassen dem Landesamt Likiv (Inami), das die erbrachten Leistungen kontrolliert, entsprechende Informationen zur Verfügung stellen. Mögliche Betrugsfälle sollen so schneller aufgedeckt werden.
vrt/jp