Immer mehr Menschen in Belgien fallen wegen psychischer Erkrankungen bei der Arbeit aus. Im vergangenen Jahr stieg ihre Zahl um gut fünf Prozent.
Das berichtet die Zeitung "La Libre" unter Berufung auf das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung. Seit 2021 nahm die Zahl um knapp 25 Prozent zu.
Besonders stark stiegen Fälle von Burnout und Depressionen. Ende letztes Jahr waren mehr als 155.000 Menschen deswegen länger arbeitsunfähig. Das waren rund 7.700 mehr als ein Jahr zuvor.
Besonders deutlich war der Anstieg bei Selbstständigen. Dort lag er bei fast 13 Prozent. Bei Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden waren es knapp fünf Prozent. Frauen machen weiterhin mehr als zwei Drittel der Betroffenen aus.
Die Ausgaben für diese Leistungen überstiegen 2024 zweieinhalb Milliarden Euro.
belga/vk