Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
-

Studie: Zahl der Flexi-Jobber nimmt zu - Auch dank der Liberalisierung der Regeln

19.08.202616:22
Hände eines Mannes in Nahaufnahme, der gerade ein Bier am Tresen einer Kneipe zapft
Illustrationsbild: Vadimphoto/Smarterpix

Seit dem 1. Juli sind Flexi-Jobs in allen Sektoren möglich. Es gibt Befürchtungen, dass die Reform den Staat viel Geld kosten könnte. Aber wie bewährt sich die Reform eigentlich jenseits von möglichen Folgen für die Staatskasse? Eine neue Studie bietet erste Anhaltspunkte.

Wer von der Ausweitung der Flexi-Jobs profitieren soll, ist klar: Zunächst einmal natürlich die Arbeitgeber. Auf Flexi-Jobber zu setzen, bedeutet für sie - der Name legt es ja schon nahe - mehr Flexibilität. Zum Beispiel, um besser auf saisonale Schwankungen reagieren zu können. Und dann sind Flexi-Jobber von den Lohnkosten her auch schlicht und ergreifend billiger.

Für die Flexi-Jobber selbst sind die Vorteile vor allem finanzieller Natur, sie zahlen keine Abgaben. Ein willkommenes Zubrot für Menschen zu ihrem normalen Job oder für Rentner zur Aufstockung ihrer Pension.

Ganz grundsätzlich werden Flexi-Jobs immer beliebter, unterstreicht der Personaldienstleister SD Worx. Und das Wachstum kann sich durchaus sehen lassen: plus 23 Prozent binnen eines Jahres, also fast ein Viertel Flexi-Jobs mehr.

Allerdings entfallen 90 Prozent dieses Zuwachses auf Sektoren, in denen Flexi-Jobs schon vor dem 1. Juli erlaubt waren. Die traditionellen Flexi-Job-Bereiche Horeca, Verkauf und Nahrungsmittelindustrie boomen also. Aber das bedeutet auch, dass damit nur zehn Prozent des Zuwachses auf die "neu erschlossenen" Sektoren entfallen.

Steven Rosseel von SD Worx sieht gegenüber der VRT trotzdem eine positive Entwicklung. "Der große Vorteil für Arbeitnehmer ist, dass sie jetzt eine viel größere Auswahl haben bei Flexi-Jobs. Nicht jeder will in einem Horeca-Betrieb oder in einem Geschäft stehen. Manche arbeiten lieber hinter den Kulissen, etwa im Bereich Logistik."

Viele Flexi-Jobs in Sicherheitsfirmen

Grundsätzlich verzeichnet der Personaldienstleister neue Flexi-Jobs in sehr unterschiedlichen Industrien. Etwa in der metallverarbeitenden Industrie, im Maschinen- und Elektrobau, in der Reinigungsindustrie oder auch in der Chemie. "Wobei Flexi-Jobber in solchen Sektoren typischerweise vor allem unterstützende und verwaltungstechnische Aufgaben erfüllen", unterstreicht Rosseel. Man könne also nicht von einer Zunahme von Flexi-Jobbern in potenziell gefährlichen Berufen sprechen.

Ein neuer Sektor sticht aber besonders hervor: Sicherheitsunternehmen. Das sei auf den ersten Blick verblüffend, räumt der Experte ein. Eine mögliche Erklärung seien die Festivals, Sommerzeit ist schließlich Festivalzeit. Und Festivals finden bekanntermaßen vor allem an Wochenenden statt. Was eben dazu führt, dass der Bedarf an Sicherheitspersonal in dieser Periode besonders hoch ist. Das bedeutet aber eben auch, dass die Zahl der Flexi-Jobber im Sektor nach dem Sommer wieder sinken könnte.

Allerdings muss man in diesem Kontext unterstreichen, dass nicht einfach jeder für solche Aufgaben eingesetzt werden kann, Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen müssen eine entsprechende Ausbildung haben und über eine gesetzliche Anerkennung verfügen. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass fachfremde Flexi-Jobber diesen Aufwand auf sich nehmen für eine Nebenbeschäftigung. Deswegen geht SD Worx davon aus, dass die neuen Verträge vor allem auf das Konto von Menschen gehen, die schon für eine Sicherheitsfirma arbeiten und durch die Flexi-Jobs dazuverdienen wollen.

Noch keine große Zunahme im Pflegesektor

Die Ausweitung von Flexi-Jobs sollte außerdem auch Bereichen helfen, die mit Arbeitskräftemangel kämpfen, zum Beispiel dem Pflegesektor. Aber das scheint, zumindest bisher, noch nicht zu gelingen, räumt Rosseel ein. "Ich habe hier eine stärkere Zunahme der Flexi-Jobs erwartet, nicht bei den eigentlichen Pflegekräften, aber für unterstützende Aufgaben. Aber das ist nicht passiert."

Andererseits könne man aber auch nicht von einer kompletten Überraschung sprechen. Schließlich sei es schon lange schwierig, Personal für den Pflegesektor zu finden, warum also sollte das bei Flexi-Jobbern anders sein. Und er will die diesbezügliche Hoffnung auch noch nicht aufgeben.

Boris Schmidt

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-