Wegen des Vennbrandes stellt die Wallonische Region knapp 100.000 FFP2-Masken bereit. Das teilt der wallonische Gesundheits- und Umweltministers Yves Coppieters mit. Die Masken sollen vor allem die Einsatzkräfte vor Ort schützen. Etwas mehr als 9.000 Masken sollen ab Montagabend verteilt werden.
Laut dem Lütticher Provinzgouverneur sollen auch Menschen, die in stark verrauchten Gebieten unbedingt ins Freie müssen, eine FFP2-Maske tragen. Die Bürger soll die Luftqualität über die Webseite Wallonair.be verfolgen.
Am Sonntag sind vor allem in den Provinzen Lüttich und Namur erhöhte Feinstaubwerte gemessen worden. Am frühen Sonntagabend wurde die Luftqualität im Brandgebiet als "mittelmäßig" eingestuft. In Richtung Süden verschlechterte sie sich zunehmend.
Die Gesundheitsbehörden rufen Menschen in den vom Rauch betroffenen Gebieten dazu auf, in Gebäuden zu bleiben und Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Bewohner sollen zudem Lüftungsanlagen vorübergehend abschalten und sich nicht im Freien aufhalten. Besondere Vorsicht gilt unter anderem für ältere Menschen, Schwangere, kleine Kinder und Menschen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
belga/okr