Beschwerden über Reparaturdienste häufen sich. Der FÖD Wirtschaft erhielt im ersten Halbjahr bereits 1.134 Meldungen. Kunden klagen vor allem über Wucherpreise und schlecht ausgeführte Arbeiten.
Besonders häufig geht es um Klempner und Elektriker. Danach folgen Heizungsbauer und Dachdecker. Viele Probleme entstehen bei dringenden Reparaturen. Das Wirtschaftsministerium rät deshalb, sich auf solche Notfälle vorzubereiten.
Verbraucher sollten mehrere zuverlässige Handwerker recherchieren und Preise vergleichen. Vor der Reparatur sollten sie eine schriftliche Kostenaufstellung verlangen. Darin sollten auch Anfahrtskosten und zusätzliche Arbeiten stehen. Der Handwerker darf solche Arbeiten nicht ohne vorherige Zustimmung ausführen.
Das Wirtschaftsministerium warnt zudem vor auffällig niedrigen Einstiegspreisen. Beschwerden können über die Plattform consumerconnect.be gemeldet werden.
vrt/vk