Die Temperaturrekorde purzeln, einer nach dem anderen. Diesmal war es der wärmste 13. August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und auch diesmal wurde der alte Tagesrekord klar übertroffen.
Noch bis Freitag gilt Warnstufe Orange für fast das ganze Land. Das heißt, dass die Temperaturen bis auf 35 Grad klettern können. Ab dem Wochenende soll es dann aber doch merklich kühler werden.
Wegen der aufeinanderfolgenden Hitzeperioden und vor allem der seit Wochen andauernden Dürre wird vielerorts auch das Wasser knapp. Der flämische Umweltminister Jo Brouns hat am Donnerstag noch einmal an die Bevölkerung appelliert, doch bitte sparsam mit Wasser umzugehen. Wobei er gleich hinzufügte, dass man auch keine akuten Engpässe erwarte.
Ein ähnlicher Aufruf kam später auch von der Brüsseler Wassergesellschaft Vivaqua, die ebenfalls ihre Kunden aufruft, ihren Wasserverbrauch möglichst zu begrenzen. Wegen der Dürre und der Hitzewelle gerate das System zunehmend unter Druck, sagte eine Sprecherin in der VRT. Vivaqua versorgt neben der Hauptstadt auch einige Gemeinden in den beiden anderen Regionen mit Trinkwasser.
Alle hoffen derweil, dass die Wetterprognosen eintreffen und am Samstag tatsächlich mal der erhoffte Regen kommt.
Laut dem Wetterdienst "donnerwetter.de" des Meteorologen Karsten Brandt wurde die heißeste Temperatur in Ostbelgien an der Mess-Station in Hergenrath gemessen. Dort kletterte das Thermometer bis auf 40,9 Grad.
In St. Vith wurden Donnerstagnachmittag 38,1 Grad gemessen. Am Parlament in Eupen lag der Höchstwert bei 36,1 Grad.
belga/mh/rop