Bei der Brauerei Haacht zeichnet sich nach schwierigen Jahren eine leichte Trendwende ab. Die fünf wichtigsten Marken (Primus, Super 8, Tongerlo, Coq Hardi und Flandrien) legten beim Absatz zu, obwohl der gesamte Biermarkt schrumpft.
Der Gesamthalbjahresumsatz sank allerdings um gut drei Prozent auf rund 54 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb demnach ein Verlust von 1,7 Millionen Euro.
Haacht setzt seit einiger Zeit eine neue Strategie mit dem Namen "Horizon 2030" um und hat bereits mehrere Millionen Euro eingespart. Auch die Verschuldung konnte das Unternehmen weiter senken.
Die Brauerei Haacht braut auch das Eupener Bier. Ob das Eupener Bier in der neuen Strategie mit Fokus auf die fünf großen Marken und die alkoholfreien Biere einen Platz hat, ist fraglich.
belga/vk