Die Zahl der ausländischen Imame, die für Stellen in Flandern zugelassen werden, ist deutlich zurückgegangen. Das hat die flämische Justizministerin Zuhal Demir mitgeteilt. Vor drei Jahren erhielten noch 13 ausländische Imame eine solche Genehmigung, 2025 waren es dann nur noch zwei und im laufenden Jahr bislang keiner.
Laut Demir ist diese Entwicklung auf die Verschärfung der Vorschriften zurückzuführen. "Wir prüfen nicht nur, was die Geistlichen und Imame hier tun, sondern auch, von wem sie finanziert werden. Wir wollen keine ausländische Finanzierung und Einmischung", so Demir. Damit solle verhindert werden, dass aus dem Ausland Einfluss auf die belgische Gesellschaft genommen wird.
vrt/moko