Der Juli ist in Belgien deutlich wärmer, trockener und sonniger ausgefallen als im langjährigen Durchschnitt. Das geht aus der Monatsbilanz des Königlichen Meteorologischen Instituts KMI hervor.
Demnach fielen in der Referenzmessstation in Uccle im vergangenen Monat nur gut elf Millimeter Niederschlag. Üblich sind fast 77 Millimeter. Auch Gewitter blieben weitgehend aus. Landesweit wurden lediglich fünf Gewittertage gezählt - normalerweise sind es mehr als 13.
Dafür schien die Sonne außergewöhnlich lange. Mit knapp 308 Sonnenstunden war es der viertsonnigste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1887. Die Durchschnittstemperatur lag mit 20,9 Grad Celsius mehr als zwei Grad über dem Mittelwert von 18,7 Grad.
Den landesweiten Höchstwert registrierten die Meteorologen am 29. Juli in Lüttich-Monsin mit 36,6 Grad. Nach Angaben des KMI war der Juli bereits der 18. Monat in Folge, in dem die Durchschnittstemperatur über dem langjährigen Mittelwert lag.
belga/mh