Wie die Zeitung berichtet, soll der 18-Jährige mit irakischen Wurzeln versucht haben, über verschiedene Gruppen des Instant-Messaging-Dienstes Telegram an Waffen zu kommen. Dabei geriet er allerdings an einen Undercover-Agenten der Polizei, der sich als Waffenhändler ausgab. Der Polizist traf sich daraufhin mit dem jungen Mann, der ihm seine Anschlagspläne schilderte und von einem Komplizen berichtete, der Sprengstoff herstellen könne. Daraufhin wurde der 18-Jährige festgenommen, und muss sich ab November mit einem weiteren Verdächtigen vor Gericht verantworten.
Man verurteile jede Form von Hass und Gewalt, so nun die Veranstalter der Löwener Pride-Parade. Und man danke den Sicherheitskräften für ihre Arbeit. Die nächste Ausgabe der Pride werde trotz der schockierenden Neuigkeiten im September stattfinden. In diesem Zusammenhang rufen die Veranstalter auch die zuständigen Stellen auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit aller Pride-Veranstaltungen im Land zu garantieren.
Solche Veranstaltungen seien wichtiger denn je, unterstreicht in diesem Zusammenhang auch die Stadt Löwen, schließlich gehe es nicht um irgendeine Party, sondern um eine Protestveranstaltung für gleiche Rechte für alle. Man stehe Schulter an Schulter, und Solidarität sei die wirkungsvollste Antwort auf Hass und Spaltung.
Boris Schmidt