Lungenkrebs betrifft in Belgien zunehmend Frauen und auch Menschen, die nie geraucht haben. Das sagt die Stiftung gegen Krebs vor dem Welt-Lungenkrebstag am 1. August.
Laut Prognosen soll die Zahl der Neuerkrankungen von 9.487 im Jahr 2023 auf 11.429 im Jahr 2035 steigen. Während sich die Rate (Inzidenz) bei Männern eher stabilisiert, wird sie bei Frauen deutlich zunehmen.
Das Rauchen bleibt mit 80 bis 90 Prozent der Fälle der wichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs. Aber auch Luftverschmutzung, Radon und Schadstoffe am Arbeitsplatz spielen eine Rolle.
Lungenkrebs verursacht in Belgien etwa jeden fünften krebsbedingten Todesfall; mehr als 65 Prozent der Fälle werden erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Dank besserer Therapien ist die Fünf-Jahres-Überlebensrate gestiegen, bei Frauen von 15 auf 35 Prozent, bei Männern von 12 auf 27 Prozent.
belga/jp