In diesem Sommer sind in Belgien weniger Wespen unterwegs. Die teils kalte und nasse Witterung im Mai und im Juni hat sich auf den Bau der Wespennester ausgewirkt, erklärte Maarten Wielandts vom flämischen Umweltverband Natuurpunt.
"Die Nester sind kleiner als sonst, möglicherweise gibt es auch weniger davon, weshalb wir derzeit weniger Wespen sehen", sagte Wielandts in der VRT.
Die meisten Insekten seien auf Sonne angewiesen, um fliegen zu können, erläuterte er. "Sie müssen sich durch die Sonne aufwärmen. Wenn es kalt, bewölkt und nass ist, gibt es auch weniger Beute, die sie jagen können", so Wielandts.
Für den Bau von Wespennestern sei Regen - wie im Mai und Juni - ein Nachteil. Denn die Nester bestehen aus einem Stoff, der Papier ähnlich sei. "Und wenn es nass wird, muss das Nest repariert werden", sagte er.
vrt/moko