Die Verkehrsinfrastruktur in Europa ist nicht auf den Klimawandel und die Zunahme von Wetterextremen vorbereitet. Das geht aus einer neuen internationalen Studie hervor, an der auch die Freie Universität Brüssel (VUB) mitgearbeitet hat. Die Studie weist darauf hin, dass Wetterextreme große Auswirkungen auf das Straßen- und Schienennetz haben, genauso wie auch auf Häfen, Flughäfen und Binnenwasserstraßen.
Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren oder Waldbrände können dazu führen, dass das Schienennetz beschädigt wird, dass ein Flughafen vorübergehend geschlossen werden muss, dass eine wichtige Verkehrsader tagelang gesperrt bleibt - oder dass wegen Trockenheit auf wichtigen Flüssen keine Schifffahrt mehr möglich ist. Das alles führt zu wirtschaftlichen Schäden in Milliardenhöhe.
Die Studie verweist auf die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021, die in Belgien auch bei Straßen und Schienen großen Sachschaden verursachte - in Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Ein aktuelles Beispiel ist die Hitzewelle von Ende Juni. In Belgien wurden täglich hundert Zugverbindungen gestrichen.
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