Sozialhilfeempfänger dürfen bald mehr hinzuverdienen oder eine Berufsausbildung absolvieren. Das haben Sozialminister Frank Vandenbroucke und Integrationsministerin Anneleen Van Bossuyt angekündigt.
Bislang ist es so, dass für Bezieher des Eingliederungseinkommens der Einkommensfreibetrag vollständig entfällt, sobald eine bestimmte Verdienstgrenze überschritten wird. Damit fehlt der Anreiz, mehr zu arbeiten.
Künftig soll dieser Freibetrag schrittweise sinken. Mehr Arbeit soll sich stärker lohnen. Gleichzeitig wird die maximale Dauer der Regelung von drei auf zwei Jahre verkürzt, um den Übergang in eine reguläre Beschäftigung zu fördern.
belga/fk