Der Ministerrat hat die Reform des sogenannten Fußballgesetzes gebilligt. Der Gesetzentwurf sieht höhere Geldstrafen und strengere Stadionverbote vor. So steigt die Mindestgeldbuße von 250 auf 500 Euro.
Für rassistische oder diskriminierende Handlungen sind mindestens 2.000 Euro fällig. Darüber hinaus kann ein Stadionverbot von mindestens drei Jahren ausgesprochen werden. Bei Körperverletzung soll die Mindeststrafe künftig bei 2.500 Euro liegen.
Die Polizei soll außerdem Stadionverbote verhängen können, wenn sie entsprechende Vorfälle feststellt. Zudem sollen alle Stadionverbote in einer zentralen Datenbank zusammengeführt werden.
Der Gesetzentwurf gibt auch mehr Möglichkeiten, Kameras in und um Stadien einzusetzen. Außerdem kann die Polizei rund um Stadien Gegenstände beschlagnahmen, die dazu dienen, die Identität zu verbergen.
belga/okr