Seit der Gründung von Belgien im Jahr 1830 hat sich die Bevölkerung des Landes mehr als verdreifacht. Die Einwohnerzahl stieg von 3,8 Millionen Menschen zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit auf fast 11,9 Millionen Einwohner am 1. Januar dieses Jahres. Das geht aus Daten des Statistikamtes Statbel hervor.
Die Bevölkerung ist seit 1830 fast ununterbrochen gewachsen, allerdings haben die beiden Weltkriege Spuren hinterlassen. Da gab es leichte Rückgänge. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum wieder, bedingt durch den Babyboom und den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg. Die symbolische Marke von zehn Millionen Einwohnern wurde 1992 überschritten.
Auch jüngere Ereignisse spiegeln sich in den Bevölkerungsdaten wider. Das Bevölkerungswachstum verlangsamte sich während der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 wegen der Übersterblichkeit und des Rückgangs der internationalen Migration.
belga/est