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Waldbrand in Südspanien: Mindestens drei belgische Todesopfer offiziell bestätigt

14.07.202607:26
  • Spanien
ein gelber LKW der andalusischen Feuerwehr liegt auf der Seite in einem Abhang, drumherum verbrannte Vegetation
Ein verunglücktes Fahrzeug der andalusischen Feuerwehr (Bild: Jorge Guerrero/AFP)

Beim Waldbrand in Andalusien sind drei belgische Staatsangehörige ums Leben gekommen, das ist nun offiziell bestätigt. Die spanische Guardia Civil der Provinz Almeria hat die belgische Botschaft am Abend über das Ergebnis der entsprechenden DNA-Untersuchungen informiert. Mindestens zehn weitere Menschen sind gestorben, fast alle sind Ausländer.

Die Angehörigen der belgischen Opfer seien informiert worden, so das Kabinett von Außenminister Maxime Prévot gegenüber der Nachrichtenagentur Belga.

Er habe mit großer Trauer vernommen, dass drei Mitbürger bei den Bränden in der Provinz Almeria ums Leben gekommen seien, so Außenminister Prévot. Hinter dieser Nachricht stünden drei zerstörte Leben und Familien und Freunde, die ihre Liebsten verloren hätten.

Er drücke ihnen sein tief empfundenes und aufrichtiges Mitgefühl aus. Sie würden in den kommenden Tagen bei allen notwendigen Schritten vom belgischen Konsulat begleitet und unterstützt, so sein Kabinett weiter.

In diesem Zusammenhang haben die Behörden auch erneut daran erinnert, dass die Waldbrandgefahr in Europa in diesem Sommer hoch sei. Sie legen allen Belgiern nahe, vor einer Reise beziehungsweise einem Aufenthalt im Ausland die Webseite des Außenministeriums zu besuchen, um sich über entsprechende Reiseempfehlungen zu informieren.

Außerdem sei es dringend angeraten, sich bei Travellers Online zu registrieren, einem Online-Dienst des Außenministeriums, um Belgier im Ausland bei Bedarf schneller kontaktieren, informieren und unterstützen zu können.

Boris Schmidt

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