Seit dem Ausbruch des Brandes habe niemand Kontakt mit den drei vermissten Belgiern aufnehmen können, so das Außenministerium. Deshalb müsse davon ausgegangen werden, dass sie vermutlich ums Leben gekommen seien.
Eine offizielle Bestätigung seitens der spanischen Behörden stehe allerdings noch aus. Aktuell werden die gefundenen Leichen in Spanien obduziert, beziehungsweise es werden DNA-Untersuchungen ausgeführt, um die Identität der Opfer abschließend zu klären.
Angehörige der mutmaßlichen belgischen Opfer sind nach Andalusien gereist, um DNA-Vergleichsmaterial zur Verfügung zu stellen. Stand Sonntag war noch keines der ursprünglichen zwölf Opfer des Brandes offiziell identifiziert. Bis die endgültigen Ergebnisse vorlägen, könne es noch einige Tage dauern, präzisiert das Außenministerium.
Laut spanischen Medien befinden sich sieben Menschen nach dem Waldbrand weiter im Krankenhaus, drei von ihnen im kritischen Zustand. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass die Opferbilanz noch weiter steigen wird.
Boris Schmidt