Die ersten Opfer des verheerenden Waldbrands im Süden Spaniens sind identifiziert worden. Das teilten die örtlichen Behörden mit. Unter den Toten befinden sich demnach ein 63-jähriger Belgier, zwei Briten, ein Amerikaner, eine Französin und ein Spanier.
Die Identität der übrigen Opfer ist noch nicht bekannt. Bislang wurden mindestens 13 Todesopfer gezählt.
Das Außenministerium in Brüssel geht davon aus, dass insgesamt mindestens drei belgische Staatsbürger bei dem verheerenden Brand ums Leben gekommen sind. Seit dem Ausbruch des Brandes habe niemand Kontakt mit ihnen aufnehmen können, so das Außenministerium. Deshalb müsse davon ausgegangen werden, dass sie vermutlich ums Leben gekommen seien.
Angehörige der mutmaßlichen belgischen Opfer sind nach Andalusien gereist, um DNA-Vergleichsmaterial zur Verfügung zu stellen.
Laut spanischen Medien befinden sich sieben Menschen nach dem Waldbrand weiter im Krankenhaus, drei von ihnen im kritischen Zustand. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass die Opferbilanz noch weiter steigen wird.
belga/schb/rop