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Waldbrand in Südspanien: Außenministerium geht ebenfalls von Tod von drei Belgiern aus

13.07.202607:30
  • Spanien
Die Überreste eines Restaurants inmitten einer verkohlten Landschaft
Ermittler untersuchen einen abgesperrten Bereich (Bild: Jorge Guerrero/AFP)

Das Außenministerium geht ebenfalls davon, dass beim verheerenden Waldbrand im südspanischen Andalusien auch drei belgische Staatsangehörige ums Leben gekommen sind. Das hat ein Sprecher bestätigt. Insgesamt sind bei dem Brand in der Provinz Almeria Ende der letzten Woche mindestens 13 Menschen verschiedener Staatsangehörigkeiten gestorben.

Seit dem Ausbruch des Brandes habe niemand Kontakt mit den drei vermissten Belgiern aufnehmen können, so das Außenministerium. Deshalb müsse davon ausgegangen werden, dass sie vermutlich ums Leben gekommen seien.

Eine offizielle Bestätigung seitens der spanischen Behörden stehe allerdings noch aus. Aktuell werden die gefundenen Leichen in Spanien obduziert, beziehungsweise es werden DNA-Untersuchungen ausgeführt, um die Identität der Opfer abschließend zu klären.

Angehörige der mutmaßlichen belgischen Opfer sind nach Andalusien gereist, um DNA-Vergleichsmaterial zur Verfügung zu stellen. Stand Sonntag war noch keines der ursprünglichen zwölf Opfer des Brandes offiziell identifiziert. Bis die endgültigen Ergebnisse vorlägen, könne es noch einige Tage dauern, präzisiert das Außenministerium.

Laut spanischen Medien befinden sich sieben Menschen nach dem Waldbrand weiter im Krankenhaus, drei von ihnen im kritischen Zustand. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass die Opferbilanz noch weiter steigen wird.

Boris Schmidt

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